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Edain die Fee
Er sah eine Frau am Rand der Quelle mit einem hellen silbernen Kamm, verziert mit Gold. Sie wusch sich die Haare in einer silbernen Schale mit vier goldenen Vögeln darauf und purpurglitzernden Juwelen am Rand der Schale. Sie trug einen zottigen purpurnen Mantel aus feiner Schafswolle, und silberne Broschen mit Filigranarbeit und eingelegt mit Gold schmückten den Mantel, darunter aber hatte sie ein langes Hemd mit einer Kapuze an, steif und glatt, aus grüner Seide mit Stickereien aus rotem Gold. Schöne Ornamente aus Gold und Silber, die Zwillingstiere darstellten, erkannte man auf dem Hemd über ihren Brüsten und beiden Schulterblättern. Die Sonne schien grell auf sie, und die Männer sahen das Gold funkeln inmitten der grünen Seide. Sie hatte zwei goldgelbe Tressen, und aus jeder waren vier Zöpfchen geflochten, mit einer Perle am Ende eines jeden. Die Farbe ihres Haars glich der von Wasserschwertlilien im Sommer oder von rotem Gold, das poliert worden ist.
Sie hatte die Spangen aus ihrem Haar genommen, und ihre Arme staken durch die Halsöffnung ihres Kleides. Ihre Oberarme waren wie Schnee einer einzigen Nacht, und sie waren weich und gerade, und ihre klaren, lieblichen Wangen waren so rot wie der Fingerhut auf dem Moor. Ihre Augenbrauen waren schwarz wie die Flügel eines Käfers, ihre Zähne waren wie Perlen, und ihre Augen waren blau wie ein Natterkopf, ihre Lippen rot wie Zinnober, und ihre Schultern standen hoch und glatt und weich und weiß, ihre Finger waren rein weiß und lang, ihre Arme waren lang.

 

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