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Komm und trag meinen Traum, komm und sing meinen Traum von Ufer zu Ufer, sing meinen Traum und trage mich in die Tiefen des Meeres, dem die Zeit nichts ist und dem die Träume alles sind.
Komm und trag meine Seele, komm und sing meine Seele. in die Tiefen des Meeres in die Tiefen der Zeit. Sing von den Städten der Fische auf dem Meeresgrund aus Korallen und Perlen erbaut, und nur mit den Augen des Traumes zu schauen, wenn du mich hinträgst, auf dem Rücken der Zeit.
Komm und trag meine Fragen, komm und sing meine Fragen, von Anbeginn und Ende, von Abschied und Wiederkehr. Sing von den Netzen der Seelenwege in der Zeit und von den Sandkörnern in deinen Städten. Sing von den Träumen, die mehr wissen als der Tag, mehr als die Sonne und von denen der helle Mittag nichts berichtet.
Komm und trag meine Weisheit, komm und sing meine Weisheit, die schläft am Tage, die schlummert in der Hitze des Mittags und die wach ist in meinen Träumen und in deinen Städten Gastrecht hat, wenn du mich trägst. Komm und trag mich, komm und sing mich zu meinem Ursprung, der auch der deine ist auf dem Meeresgrund, erschaubar nur im Traum, und der Traum ist deiner und meiner.
Komm und bring mich zurück, sing mich zurück an das Ufer des Tages, wo das Vergessen wohnt, wo der Traum schläft und der Urgrund allen Seins nur Erinnerung ist, Traumfetzen, vor dem blauen Licht des Mittags, und wo wir aufeinander warten, du auf meine Fragen, ich auf deinen Gesang, den nur mein Traum versteht.
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