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 Niemals sah sie das Licht, wo sie sich doch so sehr danach sehnte. Sie griff nach jedem Sonnenstrahl, der auf sie fiel, in der Hoffnung, er würde sie glücklich machen, doch sie war nie glücklich. Bis sie eines Nachts aus dem Fenster sah. Der weiße Mond, wie er am Himmel hing, umgeben von tausend Sternen und sie begriff; warum die Sonne begehren? War doch der Mond viel schöner. Sie ging hinaus, um dem Mond nahe zu sein. Sie lief ihm entgegen, mit offenen Armen und hoffnungsvollem Blick, bis sie ihn erreichte, er sie warm empfing und in seine Arme nahm. Seitdem wusste sie, wofür sie ihr Leben lebte. Und wann immer die Dunkelheit kommt, und mit ihr der Mond, weiß sie, sie ist nicht allein.
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