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 Dunkle Wolken überziehen die Welt, vertreiben alles Licht vom Himmel. Menschen, sie laufen, flüchten in ihre Häuser, der erste Regen fällt. Regentropfen explodieren auf den Straßen, Menschen rennen, flüchten vor dem Sturm, der ihnen den Regen ins Gesicht peitscht. Nach wenigen Augenblicken, sind die Straßen verlassen, kein Mensch mehr zu sehn, sie verkriechen sich in den Häusern, schließen die Fenster, schließen aus den Sturm. Alles menschenleer ... alles menschenleer? Mitten im Park, da steht sie, der Sturm zerrt an ihrem Kleid, reißt an ihrem langen Haar, zerrt an ihr, als wollte er sie mitreißen, als suchte er eine neue Braut.
Der Wind umstürmt ihre schlanke Gestalt, sie wirkt so zerbrechlich, man meint, jeder Windstoß könnte sie für immer verwehn. Der Regen peitscht ihr ins Gesicht mit unglaublicher Kraft, scharf wie ein Messer, doch sie versteckt ihr Gesicht nicht. Sie blickt starr nach oben, das Gesicht dem Wind und dem Regen trotzig entgegengestreckt. Sie wirkt so zerbrechlich, als müsste der nächste Windstoß sie verwehn, der nächste Regentropfen sie erschlagen. Und doch bleibt sie trotzig und reglos stehen, die Hände weit von sich gestreckt, ihre Lippen flüstern seltsame unverständliche Worte. Ihre Augen weit aufgerissen, starren in die dunklen Wolken.
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